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von 1886 bis 1991 traditionelles Gesellschaftshaus

seit 1992 Fairhandelshaus Schortens

Neues Leben ist in das "Kaffeehaus Barkel", dem traditionellen Ausflugslokal von Schortens / Grafschaft (Friesland) eingekehrt. Seit 1997 wird es ganz für gemeinnützige Zwecke genutzt: als Begegnungsstätte zur Förderung des Eine-Welt-Gedankens. Das Fairhandelshaus "mercado mundial" hat eine vielfältige Funktion.

Die Idee des Eine-Welt-Handels soll mit dem Fairhandelshaus neue Impulse bekommen, damit besonders die Menschen sensibilisiert werden, die nicht schon längst aus Überzeugung einen Teil Ihrer Konsumartikel in Weltläden kaufen.. Dazu ist natürlich besonders der Café-Bereich geeignet, der an die über 100jährige Tradition des Gebäudes als "Kaffeehaus Barkel" anknüpft. So ist an allen Öffnungstagen des Weltladens auch das fair-café geöffnet.

Durch eigene Importe und Kooperation mit anderen alternativen Importorganisationen können andere Weltläden in der Region Weser-Ems und teilweise weit darüber hinaus mit einer umfangreichen Warenpalette versorgt werden, die den Kriterien des fairen Handels entspricht. Ziel dieses Warenangebotes ist es, Weltläden zu fördern und zu unterstützen, so daß gerade den Menschen die Weltladenidee und damit der faire Handel nähergebracht wird, die bislang einen Weltladen nur von außen kennen.

Das Lager von "mercado mundial" ist gefüllt mit einem umfangreichen Warenangebot

 mercado-mundial-Weltladen kann jede(r) bei fachlicher Beratung und Information fairgehandelte und Naturkost - Produkte kaufen. Dazu gehören Lebensmittel, Kunsthandwerk und Gegenstände des täglichen Gebrauches, Kleidung, Musikinstrumente und Schmuck sowie Genußmittel wie Wein, Tee und Kaffee. Im Bücherregal findet man Literatur zur Nord-Süd-Problematik, zum Welthandel, zum Umweltschutz und anderen verwandten Themen des   (Über-) Lebens.                                            

Das Angebot an Produkten aus der 2/3-Welt und das gastronomische Angebot aus biologischer Herstellung verlangt nach Informationen über die Handelsbeziehungen und die Lebensbedingungen der Produkthersteller sowie über entwicklungspolitische Fragen allgemein. Darum ist das Fairhandelshaus auch ein Informations- und Bildungszentrum. Eine kleine Bibliothek mit Literatur zu entwicklungspolitischen Themen steht zur Verfügung ebenso wie Videofilme und Diaserien. Daneben werden in unregelmäßigen Abständen selbst Referenten aus dem In- und Ausland zu den verschiedenen Themenkreisen eingeladen

Das gastronomische Angebot steht unter dem Motto: weniger ist mehr. Der Gast kann wählen aus einem begrenzten Angebot ausschließlich fairgehandelter Produkte und Produkten aus biologischer Herstellung,sowie herkömmlichen Produkten. Eine besondere Attraktion des fair-café`s ist die große nostalgische Kaffee-Röstmaschine. Die Gäste können erleben, wie aus dem wichtigsten Exportprodukt der Drittwelt-Länder, dem grünen Rohkaffee, das Endprodukt Kaffee entsteht, der dann sofort verkostet werden kann. Das fair-café soll so Treffpunkt und Kommunikationsforum für alle Alters- und Interessengruppen sein.

Die gemütliche Atmosphäre im fair- cafe lädt immer wieder zum Verweilen ein.